Westendorf


> Karte Fundstellen: Westendorf

Gerippter Armring aus Bronze

Gerippte Armringe sind für die Urnenfelderzeit in Süddeutschland eher selten. Der fünfrippige Querschnitt wiederholt eine Formidee, die ab der mittleren Bronzezeit (1500 v. Chr.) zu beobachten ist.

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Pfeilspitze – gestielt und geflügelt

Diese geflügelt gestielte Pfeilspitze ist sorgfältig an den Kanten retuschiert. Die langschmale Form mit den geraden Außenkanten wirkt geradezu elegant. Der Stiel ist nur noch im Ansatz vorhanden. Cortex auf beiden Oberseiten Beide Oberflächen sind nicht bearbeitet worden, sondern zeigen noch die Rinde des dünnen Plattenhornsteins.
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Kleine dreieckige Pfeilspitze

Diese Pfeilspitze wurde ebenfalls auf dem Acker aufgelesen. Sie ist sehr zierlich, bildet ein fast gleichschenkeliges Dreieck und hat eine leicht eingezogene Basis. Jagd auf Vögel und Hasen Sicher konnte der Jäger mit einem solchen Pfeil einen mächtigen Rothirsch oder ein Wildschwein nicht erlegen. Diese Pfeilspitze konnte nur zur Jagd auf Vögel und Niederwild bestimmt…
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Riemendurchzug mit Email

Die Einlagen aus blauem, rotem, und grünem Email bestimmen das Dekor dieses Objektes. Zwei runde und ein kleines viereckiges Feld zieren den flachen oberen Bügel. Der untere Bügel ist S-förmig gebogen und an der Spitze mit dem Oberteil fest verbunden. Die Zweckbestimmung ist nicht gesichert, vermutlich handelt es sich aber um einen Riemendurchzug. Leider ist…
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Gewandnadel – Zierde und Prestige

Gewandnadeln der Bronzezeit liegen in sehr vielen Variationen vor. Aussagekräftig ist die Ausführung und Form des Kopfes. Es handelt sich um eine Nadel mit einem einfach profilierten Kopf. Der Abschluss oben ist konisch, nach dem Umbruch ist der Kopf eher keulenförmig. Linien und ein Feld mit Schrägstrichen verzieren den Kopf zusätzlich. Auch in Männerbestattungen der Älteren Hügelgräberbronzezeit gehören Gewandnadeln zusammen mit Dolch und Beil zum Grabinventar.

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Gürtelschnalle mit Perlstabverzierung

Die kleine ovale Schnalle ist vollständig erhalten. Die Schnalle besteht aus Bronze. Der sehr feine Dorn hat einen flach rechteckigen Querschnitt. Der Rahmen ist d-förmig. Die Außenseite des Rahmens trägt als Verzierung einen Perlstabdekor.
Vergleichbare Gürtelschnallen kennt man aus Riekofen-Taimering (Lkr. Regensburg).

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Gewandnadel aus Bronze

Gewandnadeln dienten zur Befestigung der Kleidung, waren aber sicher auch Schmuckstück und Prestigeobjekt. Als wesentlicher Bestandteil der Tracht gehörten sie zu den häufigen Grabbeigaben in Frauengräbern.VasenkopfnadelDas Profil des Nadelkopfes ist meist S-förmig. Sowohl Kopf als auch Schaft können Kerb- und Strichbandmuster tragen. Dieser Nadeltyp ist sehr langlebig und so finden Vasenkopfnadeln weite Verbreitung bis in…
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Oberständiges Randleistenbeil

Das vollständig erhaltene Beil ist aus leicht grünlich patinierter Bronze. Es handelt sich um ein „oberständiges Randleistenbeil Typ Cressier, Variante B“. Vergleichbare Beile findet man vor allem in Südbayern, der Bodenseeregion und dem Schweizer Mittelland. Das Beil kann nach Bz B, also in die beginnende Mittelbronzezeit datiert werden.

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Spielstein der Kelten

Spielsteine, wie hier aus blauem Glas, gehören bisweilen zum Grabinventar von besonders reich ausgestatteten Gräbern einer keltischen Oberschicht.

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Keltischer Armring – Bruchstück aus Westendorf

Dieses kleine Bruchstück aus blauem Glas wurde bei einer Feldbegehung bei Westendorf auf dem Acker gefunden. Es ist der kleine Rest eines keltischen Armrings. Ursprünglich hatte er einen Innendurchmesser von ca. 4 1/2 cm. Das ist sehr klein - vermutlich war er für ein kleines keltisches Mädchen gemacht worden.

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Keltischer Armring – ein Bruchstück aus blauem Glas

Keltischer Glasschmuck gehörte sicher zu den Luxusgütern. Dieser Armring aus kobaltblauem Glas hatte urspünglich einen Innendurchmesser von nur 6 cm. Er war eher für ein zierliches Handgelenk geeignet. Die Außenseite ist mit gelben und weißen Fadenauflagen in Zickzacklinien verziert.
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Römische Terra Sigillata

Zahlreiche Lesefunde belegen die Anwesenheit der Römer seit der Mitte des 1. Jahrhunderts n. Chr. im Norden von Westendorf. Besonders hilfreich bei der Datierung einer archäologischen Fundstelle sind natürlich Münzen. Aber auch Terra Sigillata mit Dekor oder sogar mit dem Stempel eines Töpfers versehen, sind sehr gut geeignet, um eine Scherbe und damit auch die Fundstelle zeitlich einzuordnen.

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Römischer Denar aus Silber

Diese römische Münze wurde auf einem Ackergelände im Norden von Westendorf bei einer Feldbegehung aufgelesen. Es handelt sich um einen Denar aus Silber. Der Durchmesser schwankt zwischen 18,4 und 16,3 mm. Die Münze ist leicht abgegriffen. Stempelstellung 10.

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Bodenscherbe mit Prägung

„Aus Obergermanien und Raetien können bisher 13 Glasbläser oder eher Werkstattbesitzer des 2./3. Jahrhunderts n. Chr. anhand der vorliegenden Bodenmarken namentlich identifiziert werden, die vor allem Glascontainer und Vierkantflaschen produziert haben.

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Melonenperlen

Melonenperlen aus ultramarinblauem Glas und türkisfarbener Kieselkeramik.
2.Hälfte des 1. Bis Anfang des 2. Jahrhunderts n. Chr.

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Fragment einer römischen Trompetenfibel

Von der bekannten Fundstelle im Norden von Westendorf stammt auch dieser Lesefund von William Farquhar. Das Fragment einer kräftig profilierten Fibel aus Bronze, deren Spirale mit Nadel gleich hinter dem Knoten abgebrochen ist, ist vermutlich Teil einer sog. Trompetenfibel. Der Bügel ist deutlich S-förmig geschwungen, verjüngt sich am Fuß, um dort in einem zweifach gegliederten,…
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Perle mit Gesicht

Westendorf hat eine römische Vergangenheit. Die Anwesenheit der Römer in und um Westendorf seit der Mitte des 1. Jahrhunderts n. Chr. ist mehrfach durch Lesefunde und Grabungen belegt. Die Perle stammt wohl aus dem ostmediteranen Raum Es handelt sich um eine römische Mosaikperle mit Gesichtsdarstellungen. Die Perle hat einen Durchmesser von 14,7 mm bei einer Höhe von 13,8 mm und ist oben und unten leicht abgeflacht.

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Historische Schlüssel

Bei Feldbegehungen bei Westendorf im Jahr 2014 wurden zwei historische Schlüssel geborgen. Der große, relativ derb geschmiedete Hakenschlüssel ist ein Lesefund von einem Acker im Süden von Westendorf. Er hat vielleicht den Zugang zu Stallung oder Scheune ermöglicht. Der Griff ist ringförmig, an der Außenseite sehr stark verjüngt und scheint dort abgenutzt.

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Pfeilspitze mit Tülle und Dorn

Sicherlich eine tödliche Waffe für kleineres Wild ist diese bronzezeitliche Pfeilspitze mit Tülle, Mittelrippe und Dorn. Nicht sicher geklärt werden kann die Funktion des Dornes. Vielleicht ist es als Widerhaken gedacht, um das vollständige Eindringen in die Beute zu verhindern

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