Textile Verarbeitung


> Karte Fundstellen: Textile Verarbeitung

Tuchplomben A02-A05 Augsburg

Das Wort Plombe ist ein seit dem 18. Jahrhundert bezeugtes Fremdwort, das zunächst einmal ein Metallsiegel (ursprünglich aus Blei) zum Verschluss von Behältern und Räumen bezeichnet. In diesem Sinn ist es unmittelbar aus französisch: plomb "Blei, Blei-, Metallverschluss" entlehnt, das auf lateinisch: plumbum "Blei" zurückgeht.

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Tuchplombe A01_Augsburg

Augsburger Tuchplombe A.01 Es handelt sich um eine Zweischeibenstiftplombe in geschlossenem Zustand: auf der Vorderseite ein gotisches „A“, von vier erhabenen Kreisen und einem Perlkreis umgeben, auf der Rückseite das Augsburger Stadtwappen (Zirbelnuss, Stadtpyr), eingefasst von einem Vielpass und von einem Perlkreis umgeben. Augsburger Weber "weltweit" Ende 2019 wurden dem Arbeitskreis für Vor- und Frühgeschichte…
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Tuchplombe aus Blei

Tuchplombe aus Blei Seit dem 13. Jahrhundert wurden die zu Ballen gebundenen Stoffbahnen durch Gildemeister der jeweiligen Weberzunft mit Scheibenstiftplomben aus Blei und mittels Plombierzangen versiegelt. Auf diese Weise konnte eine festgelegte Qualität der verhandelten Stoffe garantiert werden. Auf den kleinen Bleiplomben sind die Hausmarken der Tuchmacher und Färbereien, oder der Handelshäuser, beziehungsweise die Wappen…
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Spinnwirtel des Mittelalters aus Recyclingmaterial

Dieser Spinnwirtel ist eine echte kleine Schwungscheibe und war sicherlich vortrefflich zum Spinnen auch von etwas dickeren Fäden geeignet! Sowohl die flache Form als auch das Material sind eher selten. Es scheint aus einem Stück alter römischer Baukeramik gefertigt zu sein.

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Spinnwirtel aus Ustersbach

Spinnwirtel sind kleine Schwunggewichte oder Schwungscheiben, die den Faden beim Spinnen mit der Handspindel in gleichmäßige Rotation bringen. Jeder "Haushalt" in dem Textilien hergestellt wurden, verfügte über solche Spindeln. Bisweilen sind die Wirtel auch liebevoll verziert. Das vorliegende Stück ist eher einfach geformt und vermutlich in das Mittelneolithikum zu datieren.

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Frühmittelalterliches Webgewicht

Bei der aktuellen archäologischen Grabung in Meitingen wurde im Befund eines Grubenhauses ein Webgewicht  ausgegraben. Der Befund gehört zu einer frühmittelalterlichen Handwerkersiedlung. Das tönernde Webgewicht ist Bestandteil eines Gewichtswebstuhls bei dem die Kettfäden senkrecht verlaufen. Damit die Spannung der Kettfäden während des Webvorgangs gehalten wird,  hat man die Kettfäden in Gruppen zusammengefasst und mittels Webgewichten…
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Spinnwirtel der Hallstattzeit

Im archäologischen Fundgut sind Spinnwirtel relativ häufig. Schon seit der Linienbandkeramischen Kultur(LBK 5700 - 4900 v. Chr.)lässt sich das Spinnen mit der Handspindel nachweisen. Der stabförmige Schaft, der oft aus einem vergänglichen Material (Holz) hergestellt war, ist längst vergangen, erhalten ist meist nur die Schwungmasse. Der Wirtel kann aus Keramik, Knochen, Stein o.ä. bestehen. Spinnwirtel…
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Frühmittelalterlicher Spinnwirtel

Bei der aktuellen archäologischen Grabung in Meitingen wurde im Befund eines kleinen Grubenhauses ein Spinnwirtel gefunden. Der Befund gehört zu einer frühmittelalterlichen Handwerkersiedlung. Deutlich sind in der Vergrößerung Gebrauchspuren zu erkennen, demnach war der Spinnwirtel wohl länger in Gebrauch.

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