Spinnwirtel


> Karte Fundstellen: Spinnwirtel

Spinnwirtel des Mittelalters aus Recyclingmaterial

Dieser Spinnwirtel ist eine echte kleine Schwungscheibe und war sicherlich vortrefflich zum Spinnen auch von etwas dickeren Fäden geeignet! Sowohl die flache Form als auch das Material sind eher selten. Es scheint aus einem Stück alter römischer Baukeramik gefertigt zu sein.

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Spinnwirtel aus Ustersbach

Spinnwirtel sind kleine Schwunggewichte oder Schwungscheiben, die den Faden beim Spinnen mit der Handspindel in gleichmäßige Rotation bringen. Jeder "Haushalt" in dem Textilien hergestellt wurden, verfügte über solche Spindeln. Bisweilen sind die Wirtel auch liebevoll verziert. Das vorliegende Stück ist eher einfach geformt und vermutlich in das Mittelneolithikum zu datieren.

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Spinnwirtel der Hallstattzeit

Im archäologischen Fundgut sind Spinnwirtel relativ häufig. Schon seit der Linienbandkeramischen Kultur(LBK 5700 - 4900 v. Chr.)lässt sich das Spinnen mit der Handspindel nachweisen. Der stabförmige Schaft, der oft aus einem vergänglichen Material (Holz) hergestellt war, ist längst vergangen, erhalten ist meist nur die Schwungmasse. Der Wirtel kann aus Keramik, Knochen, Stein o.ä. bestehen. Spinnwirtel…
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Frühmittelalterlicher Spinnwirtel

Bei der aktuellen archäologischen Grabung in Meitingen wurde im Befund eines kleinen Grubenhauses ein Spinnwirtel gefunden. Der Befund gehört zu einer frühmittelalterlichen Handwerkersiedlung. Deutlich sind in der Vergrößerung Gebrauchspuren zu erkennen, demnach war der Spinnwirtel wohl länger in Gebrauch.

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