Schmuck


> Karte Fundstellen: Schmuck

Spiralröhrchen aus Grab 6 Blankenburg

In fünf Blankenburger Gräbern sind geringe Reste von Blechröhrchen, -Blechttutuli und Spiralröhrchen überliefert. Wegen der Beraubung, aber auch wegen des schlechten Erhaltungszustandes lässt sich die ursprüngliche Anzahl leider nicht mehr beurteilen.

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Blechtutulus aus Grab 10 Blankenburg

Tutuli - Applikationen an der Bekleidung von Frauen In Grab 10 von Blankenburg wurde nebst einer knöchernen Nadel auch ein Blechtutulus ausgegraben. Die Tutuli sind aus Blech geformte Hütchen welche zur Verzierung an Kleidung angebracht waren.
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Scharnierflügelfibel Fragment 2

Kreisaugen und feinste PunzenEs ist nur mehr das Fragment und doch kann man gut erkennen, dass diese Fibel einst nicht nur der Funktion einer Sicherheitsnadel folgte, sondern das liebevoll gestaltete Schmuckstück eines Römers oder einer Römerin war. Erhalten ist die Kopfplatte einer Scharnierflügelfibel (Synonym: Riha Typ 5.7). Erkennbar sind Spuren einer Versilberung und ganz feine…
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Gerippter Armring aus Bronze

Gerippte Armringe sind für die Urnenfelderzeit in Süddeutschland eher selten. Der fünfrippige Querschnitt wiederholt eine Formidee, die ab der mittleren Bronzezeit (1500 v. Chr.) zu beobachten ist.

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Riemendurchzug mit Email

Die Einlagen aus blauem, rotem, und grünem Email bestimmen das Dekor dieses Objektes. Zwei runde und ein kleines viereckiges Feld zieren den flachen oberen Bügel. Der untere Bügel ist S-förmig gebogen und an der Spitze mit dem Oberteil fest verbunden. Die Zweckbestimmung ist nicht gesichert, vermutlich handelt es sich aber um einen Riemendurchzug. Leider ist…
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Gewandnadel – Zierde und Prestige

Gewandnadeln der Bronzezeit liegen in sehr vielen Variationen vor. Aussagekräftig ist die Ausführung und Form des Kopfes. Es handelt sich um eine Nadel mit einem einfach profilierten Kopf. Der Abschluss oben ist konisch, nach dem Umbruch ist der Kopf eher keulenförmig. Linien und ein Feld mit Schrägstrichen verzieren den Kopf zusätzlich. Auch in Männerbestattungen der Älteren Hügelgräberbronzezeit gehören Gewandnadeln zusammen mit Dolch und Beil zum Grabinventar.

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Armspirale aus Grab 2 Blankenburg

Im Zusammenhang der Ausgrabung in Blankenburg wurde in Grab 2 eine Armspirale geborgen. Auf Grund von Grabbeigaben innerhalb von Grabkomplexen wie im Gräberfeld von Blankenburg lassen sich archäologische Funde relativchronologisch gut in bereits bestehende Chronologiesysteme eingfügen.   Weitere Funde aus Grab 2 Mehr über die Ausgrabung in Blankenburg 
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Gewandnadel aus Bronze

Gewandnadeln dienten zur Befestigung der Kleidung, waren aber sicher auch Schmuckstück und Prestigeobjekt. Als wesentlicher Bestandteil der Tracht gehörten sie zu den häufigen Grabbeigaben in Frauengräbern.VasenkopfnadelDas Profil des Nadelkopfes ist meist S-förmig. Sowohl Kopf als auch Schaft können Kerb- und Strichbandmuster tragen. Dieser Nadeltyp ist sehr langlebig und so finden Vasenkopfnadeln weite Verbreitung bis in…
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Ring aus gelbgrünem Glas

Der Ring stammt von einer Fundstelle, die bisher ausschließlich neolithisches Fundmaterial erbracht hatte. Die Glasringe wurden als Schmuckanhänger an Perlenketten getragen. Sie sind oft als Grabbeigaben in besonders reich ausgestattetenen Frauengräbern der keltischen Oberschicht gefunden worden.

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Keltischer Armring – Bruchstück aus Westendorf

Dieses kleine Bruchstück aus blauem Glas wurde bei einer Feldbegehung bei Westendorf auf dem Acker gefunden. Es ist der kleine Rest eines keltischen Armrings. Ursprünglich hatte er einen Innendurchmesser von ca. 4 1/2 cm. Das ist sehr klein - vermutlich war er für ein kleines keltisches Mädchen gemacht worden.

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Keltischer Armring – ein Bruchstück aus blauem Glas

Keltischer Glasschmuck gehörte sicher zu den Luxusgütern. Dieser Armring aus kobaltblauem Glas hatte urspünglich einen Innendurchmesser von nur 6 cm. Er war eher für ein zierliches Handgelenk geeignet. Die Außenseite ist mit gelben und weißen Fadenauflagen in Zickzacklinien verziert.
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Grabbeigaben aus Grab 1 Markt

Das Grab 1 von Markt enthielt eine für die Glockenbecherkultur seltene Brandbestattung, weshalb das Geschlecht der bestatteten Person nicht mehr mit Sicherheit bestimmt werden konnte. Teile des Grabes waren bei der Entdeckung bereits unbeobachtet weggebaggert worden, dennoch konnten noch Spuren von Grabeinbauten aus Holz festgestellt werden. Auch die Beigaben sind sehr außergewöhnlich für die Glockenbecherkultur.

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Keltischer Armring – Bruchstück aus Ehingen

In der  Latènezeit wurden nebst gläsernen Fingerringen und Ringperlen auch Glasarmringe als Frauenschmuk bekannt und werden auch als Grabbeigabe gefunden. Die Ringe wurden nahtlos gefertigt und sehr aufwendig verziert. Bis heute ist nicht genau erklärt wie diese Ringe tatsächlich hergestellt wurden.

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Perlenkette

Bei der Ausgrabung im Jahre 1977 auf der Flur Elendsfeld wurde in einem Frauengrab diese Halskette mit Perlen aus Keramik, Glas und Bronze geborgen.

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Melonenperlen

Melonenperlen aus ultramarinblauem Glas und türkisfarbener Kieselkeramik.
2.Hälfte des 1. Bis Anfang des 2. Jahrhunderts n. Chr.

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Fragment einer römischen Trompetenfibel

Von der bekannten Fundstelle im Norden von Westendorf stammt auch dieser Lesefund von William Farquhar. Das Fragment einer kräftig profilierten Fibel aus Bronze, deren Spirale mit Nadel gleich hinter dem Knoten abgebrochen ist, ist vermutlich Teil einer sog. Trompetenfibel. Der Bügel ist deutlich S-förmig geschwungen, verjüngt sich am Fuß, um dort in einem zweifach gegliederten,…
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Perle mit Gesicht

Westendorf hat eine römische Vergangenheit. Die Anwesenheit der Römer in und um Westendorf seit der Mitte des 1. Jahrhunderts n. Chr. ist mehrfach durch Lesefunde und Grabungen belegt. Die Perle stammt wohl aus dem ostmediteranen Raum Es handelt sich um eine römische Mosaikperle mit Gesichtsdarstellungen. Die Perle hat einen Durchmesser von 14,7 mm bei einer Höhe von 13,8 mm und ist oben und unten leicht abgeflacht.

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