Steinaxt als Zeugnis der frühen Bauern

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Steinaxt mit leicht konischer Bohrung

Die Steinaxt besteht aus ganz schwach gebändertem, mittel-, bis leicht grünlich-grauem Glaukonit bzw. Grünsandstein. Die Klinge hat allseitig kleinere Abnutzungsspuren. Einige sind bereits angewittert, einige sind noch ganz frisch und beim Überpflügen auf dem Acker entstanden. Der Schaft war meist aus Holz und hat sich deshalb nicht erhalten. Im Gegensatz zum Steinbeil hat eine Steinaxt eine Bohrung.

Holzbearbeitung im Neolithikum

Seit dem Neolithikum dienten Steinäxte vor allem der Rodung von Land, dem Haus- und Brunnenbau, also in erster Linie der Holzbearbeitung. Dabei wurden für verschiedene Tätigkeiten verschiedene Werkzeugtypen und Werkzeugformen entwickelt.