Metall


> Karte Fundstellen: Metall

Tuchplombe aus Blei

Tuchplombe aus Blei Seit dem 13. Jahrhundert wurden die zu Ballen gebundenen Stoffbahnen durch Gildemeister der jeweiligen Weberzunft mit Scheibenstiftplomben aus Blei und mittels Plombierzangen versiegelt. Auf diese Weise konnte eine festgelegte Qualität der verhandelten Stoffe garantiert werden. Auf den kleinen Bleiplomben sind die Hausmarken der Tuchmacher und Färbereien, oder der Handelshäuser, beziehungsweise die Wappen…
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Trachtenknopf

Einfach ein Trachtenknopf oder mehr? Dieser Knopf wurde bei einer Feldbegehung gefunden. Er wird als Schildbuckelknopf bezeichnet. Solche Knöpfe nehmen unter den Scheibenknöpfen eine ganz besondere Stellung ein. Seine Form ist gleichmäßig rund. Die Öse und vermutlich auch der kleine spitze (Schild-)Buckel auf der Schauseite sind angelötet. Die runde Scheibe wurde im Zuge fortschreitender Industrialisierung…
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Blechtutulus aus Grab 10 Blankenburg

Tutuli - Applikationen an der Bekleidung von Frauen In Grab 10 von Blankenburg wurde nebst einer knöchernen Nadel auch ein Blechtutulus ausgegraben. Die Tutuli sind aus Blech geformte Hütchen welche zur Verzierung an Kleidung angebracht waren.
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Pfeilspitze mit Tülle und Bohrungen

Auffallend ist die schlanke Form der leicht geflügelte Spitze mit angedeuteter Mittelrippe. Die Tülle hat zwei gegenständige kleine Bohrungen. Ein Stift verband hier die Pfeilspitze mit dem hölzernen Schaft, der nicht mehr erhalten ist.

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Münze aus Gold

Siedlung mit Graben Der Luftbildpionier Oberstleutnant Otto Braasch entdeckte im Jahre 1984 auf der Flur Trentelberg in Gablingen beim Überfliegen des Geländes die Spuren einer frühmittelalterlichen Siedlung mit Grabenanlage. In den folgenden Jahren 1984, 1985 und 1986 konnten durch den Arbeitskreis für Vor- und Frühgeschichte noch 28000 m² des Grabungsgeländes vor dem Kiesabbau untersucht werden.…
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Gerippter Armring aus Bronze

Gerippte Armringe sind für die Urnenfelderzeit in Süddeutschland eher selten. Der fünfrippige Querschnitt wiederholt eine Formidee, die ab der mittleren Bronzezeit (1500 v. Chr.) zu beobachten ist.

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Hortfund aus der Bronzezeit

Für die Erforschung des Metallhandwerks der Bronzezeit sind Bronzehorte von großer Bedeutung. Der Hortfund von Ehingen "Badfeld" wurde im Jahr 1824 entdeckt. Eine ganze Reihe von zerstörten Metallgegenständen sind hier wohl wegen des Materialwertes gesammelt und zur Wiederaufbereitung aufbewahrt worden zu sein.

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Armspirale aus Grab 6 Blankenburg

Armspirale aus Blankenburg In Grab 6 des Gräberfeldes in Nordendorf-Blankenburg konnte diese Armspirale aus Bronze geborgen werden. Diese Armspiralen wurden nicht selten in der Bronzezeit als Grabbeigabe der verstorbenen Person überlassen. Weitere Gräber von Blankenburg erforschen
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Dolchklinge aus Grab 2 Blankenburg

Im Zusammenhang der Ausgrabung in Blankenburg wurde in Grab 2 eine Dolchklinge mit ehemals wohl drei Nietlöchern geborgen, ein Pflockniet ist erhalten. Fundzeichnung: Gisela Mahnkopf Weitere Funde aus Grab 2 Mehr über die Ausgrabung in Blankenburg 
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Brakteat aus St. Martin, Gabelbach

Das Patrozinium der Kirche gab schon einen Hinweis auf frühe Vorgängerbauten der Martinskirche von Gabelbach.
1977 und 1979/80 konnte der Arbeitskreis bei Sanierungsarbeiten in der Kirche Suchschnitte im Chor und Langhaus anlegen. Es überraschte nicht, dass in der südwestlichen Ecke des ersten Kirchenbaus, der auf Grund der Keramikfunde um 1200 anzusetzen ist, noch Spuren von Holzbebauung entdeckt wurden, die in karolingische Zeiten weisen.

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Brakteat von der Burg Zusameck

Von 1978 bis 1985 führte der Arbeitskreis für Vor – und
Frühgeschichte Grabungen auf dem Hauptburghügel der
Burgruine Zusameck in Dinkelscherben durch. Bei der
Freilegung des nach der Zerstörung der Burg im Städtekrieg
(1388) neu errichteten Tores im Westen der Burganlage
konnte eine Münze aus dem 13. Jahrhundert geborgen werden.

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Grabbeigaben aus Grab 1 Markt

Das Grab 1 von Markt enthielt eine für die Glockenbecherkultur seltene Brandbestattung, weshalb das Geschlecht der bestatteten Person nicht mehr mit Sicherheit bestimmt werden konnte. Teile des Grabes waren bei der Entdeckung bereits unbeobachtet weggebaggert worden, dennoch konnten noch Spuren von Grabeinbauten aus Holz festgestellt werden. Auch die Beigaben sind sehr außergewöhnlich für die Glockenbecherkultur.

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Römischer Denar aus Silber

Diese römische Münze wurde auf einem Ackergelände im Norden von Westendorf bei einer Feldbegehung aufgelesen. Es handelt sich um einen Denar aus Silber. Der Durchmesser schwankt zwischen 18,4 und 16,3 mm. Die Münze ist leicht abgegriffen. Stempelstellung 10.

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Römische Münze aus Nordendorf

Obwohl die Schicht auf der Kleinmünze (Typ Follis) an mehreren Stellen abgeplatzt ist, konnte die Münze bestimmt werden. Auf der Vorderseite ist die Büste des Kaisers Constantinus I. mit Blick nach rechts abgebildet. Auf dem Kopf trägt er ein Diadem. Die umlaufende Schrift lautet: CONSTANTINUS AUG. Den entscheidenden Hinweis auf die Datierung ergab die Rückseite.

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Römische Münze aus Nordendorf

Römische Münze aus Nordendorf Die 2016 bei der Ausgrabung in Nordendorf gefundene Münze Follis Constantin I. Wird auf ca. 320 n. Chr. datiert. Die Münzstätte ist PLON (London), die Schrift unterhalb des Altars = Avers: CONSTANTINUS AUG, Büste n. rechts mit Lorbeerkranz und Zepter. Revers:  BEATA TRANQUILLITAS  ein Altar, darauf der Globus. Auf dem Altar findet sich die Aufschrift: VOTIS…
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Römische Münze aus Nordendorf

Follis des Constantin I aus Nordendorf Bei der Ausgrabung 2015 in Nordendorf wurde diese Münze ausgegraben. Bei der Münze handelt es sich um einen Follis des Constantin I. Das Münzbild unterscheidet sich von der unter (D. Sear, RIC 518) nur dadurch, dass zwischen den beiden Soldaten nur eine Standarte abgebildet ist. Datierung um 308/309. RIC 65,…
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Lanzenspitze

Während einer Ausgrabung in Langweid 2013/2014 konnte durch den Arbeitskreis für Vor- und Frühgeschichte in einem merowingerzeitlichen Grab eines Adligen des 6./7. Jahrhunderts n. Chr. eine Lanzenspitze geborgen werden. Die Lanzenspitze wurde bisher nicht restauriert und befindet sich noch im ausgegrabenen Zustand.

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Merowingerzeitliche Schale

Während einer Ausgrabung in Langweid 2013/2014 konnte eine ziemlich seltene, grün patinierte Griffschale aus Kupfer oder Bronze freigelegt werden. Der Fund ist die Grabbeigabe eines merowingerzeitlichen Grabes eines Adligen des 6./7. Jahrhunderts n. Chr.

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Duellpistole aus Horgau

Die Waffe ist in schlechtem Zustand, die Holzteile sind geborsten und teilweise weggebrochen. Der Lauf sowie die Beschläge aus Stahl sind mit einer dicken Rostkruste überzogen. Deutlich erkennbar sind noch Partien der Steinschlosszündung. Anhand der Stellung der Batterie ist ausserdem zu sehen, dass die Waffe abgeschlagen ist.

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Randleistenbeil – Typ Langquaid

Die Form der Randleistenbeile vom Typ Langquaid zeichnen sich durch einen rechteckigen Querschnitt und der Randleisten aus. Typ Langquaid ist eine recht häufig in der Frühbronzezeit bis in die Altbronzezeit vorkommende Beilform.

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Fragment einer römischen Trompetenfibel

Von der bekannten Fundstelle im Norden von Westendorf stammt auch dieser Lesefund von William Farquhar. Das Fragment einer kräftig profilierten Fibel aus Bronze, deren Spirale mit Nadel gleich hinter dem Knoten abgebrochen ist, ist vermutlich Teil einer sog. Trompetenfibel. Der Bügel ist deutlich S-förmig geschwungen, verjüngt sich am Fuß, um dort in einem zweifach gegliederten,…
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Wadenbinden

Bei einer Rettungsgrabung wurden eine mittelalterliche, aus feuervergoldetem Silber hergestellte Kerbschnittverzierte Wadenbindengarnitur geborgen.

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Pfeilspitze mit Tülle und Dorn

Sicherlich eine tödliche Waffe für kleineres Wild ist diese bronzezeitliche Pfeilspitze mit Tülle, Mittelrippe und Dorn. Nicht sicher geklärt werden kann die Funktion des Dornes. Vielleicht ist es als Widerhaken gedacht, um das vollständige Eindringen in die Beute zu verhindern

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