Langweid


In Langweid (Landkreis Augsburg) zeigten sich im Herbst 2009 im Zuge der Erschließung eines Baugebiets viele Befunde, die in die römische Kaiserzeit zu datieren waren. Insgesamt wurden vom Arbeitskreis für Vor- und Frühgeschichte im Heimatverein für den Landkreis Augsburg e.V. 16 Gräber untersucht. Völlig unerwartet wurde dabei ein Grab eines Adligen aus dem 6./7. Jahrhundert n.Chr. freigelegt. Aber auch römische Fundstücke zeugen davon, dass dieses Gebiet schon früher bevölkert war.

> Karte Fundstellen: Langweid

Scheibenfibel mit Pfau

im November 2002 wurde diese karolingisch-ottonische Scheibenfibel aus Bronze beim Bau der B17 nahe Langweid am Lech gefunden und im Jahr 2020 dem Arbeitskreis für Vor-und Frühgeschichte geschenkt. Die Nadelkonstruktion, mit der die Fibel wie eine Brosche getragen werden konnte, ist ausgebrochen.
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Lanzenspitze

Während einer Ausgrabung in Langweid 2013/2014 konnte durch den Arbeitskreis für Vor- und Frühgeschichte in einem merowingerzeitlichen Grab eines Adligen des 6./7. Jahrhunderts n. Chr. eine Lanzenspitze geborgen werden. Die Lanzenspitze wurde bisher nicht restauriert und befindet sich noch im ausgegrabenen Zustand.
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Merowingerzeitliche Schale

Während einer Ausgrabung in Langweid 2013/2014 konnte eine ziemlich seltene, grün patinierte Griffschale aus Kupfer oder Bronze freigelegt werden. Der Fund ist die Grabbeigabe eines merowingerzeitlichen Grabes eines Adligen des 6./7. Jahrhunderts n. Chr.
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Beinkamm

Während der Ausgrabung in Langweid 2013/2014 konne durch den Arbeitskreis für Vor- und Frühgeschichte in einem merowingerzeitlichen Grab eines Adligen des 6./7. Jahrhunderts n. Chr. ein verzierter Beinkamm geborgen werden. Kämme gehörten während der gesamten Merowingerzeit zur Totenausstattung von Männern und Frauen.
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