Kupferzeit

2800 - 2200 v.Chr.

Am Ende des Neolithikums leiten Schnurkeramik und Glockenbecherkultur als überregionale Erscheinungen über zur Bronzezeit. In einer auch Chalcolithikum oder Steinkupferzeit genannten Periode treten erstmalig Gegenstände aus Kupfer auf, die vom Entstehen des Hüttenwesens zeugen, also von neuartigen Verfahren zur Gewinnung und Verarbeitung von Metallen.

Funde aus der Kupferzeit:

> Karte Fundstellen: Kupferzeit

Glockenbecher aus Grab 1 Markt

In Grab 1 lagen zwei Glockenbecher und ein grobkeramisches Gefäß. Einer der beiden Glockenbecher ist mit einer Höhe von 16,5 cm ungewöhnlich groß, der andere entspricht mit 12,5 cm dem Durchschnitt. Von der Gefäßform, die einer umgedrehten Glocke gleicht, wird der Name Glockenbecherkultur abgeleitet. Die Becher sind verziert. Das Stempeldekor ist in acht Zonen unterteilt,…
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Grabbeigaben aus Grab 1 Markt

Das Grab 1 von Markt enthielt eine für die Glockenbecherkultur seltene Brandbestattung, weshalb das Geschlecht der bestatteten Person nicht mehr mit Sicherheit bestimmt werden konnte. Teile des Grabes waren bei der Entdeckung bereits unbeobachtet weggebaggert worden, dennoch konnten noch Spuren von Grabeinbauten aus Holz festgestellt werden. Auch die Beigaben sind sehr außergewöhnlich für die Glockenbecherkultur.

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