Keramik


> Karte Fundstellen: Keramik

Spinnwirtel des Mittelalters aus Recyclingmaterial

Dieser Spinnwirtel ist eine echte kleine Schwungscheibe und war sicherlich vortrefflich zum Spinnen auch von etwas dickeren Fäden geeignet! Sowohl die flache Form als auch das Material sind eher selten. Es scheint aus einem Stück alter römischer Baukeramik gefertigt zu sein.

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Ofenkachel mit Ritter aus Burgwalden

Den sicher gehobenen Wohnstil mit Kachelöfen belegen nicht nur das Fragment dieser Ofenkachel mit einer Ritterdarstellung, sondern auch Fragmente von Schüsselkacheln, Krügen, Schüsseln, Trinkgläsern und mehr.

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Pilzschulterbecher aus Blankenburg

Als eines der schönsten Gefäße aus der Ausgrabung Blankenburg kann wohl der für die Münchshöfener Kultur ganz typische Pilzschulterbecher angesehen werden. Die Bezeichnung wird von seiner Form, welche einem Pilz ähnlich ist, abgeleitet.

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Bodenscherbe mit Radstempel

Nach einer Ortssage stand 1 km nördlich von Graben eine im Ried(!)untergegangene Burg. Andere Quellen erwähnen Güter zu Rieth oder Riethgraben. Eine Burg wurde bei der Grabung nicht aufgedeckt, sicherlich aber die wüstgefallene Hofstelle. Schon um 1500 scheint die Siedlung wieder abgegangen zu sein.

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Spinnwirtel aus Ustersbach

Spinnwirtel sind kleine Schwunggewichte oder Schwungscheiben, die den Faden beim Spinnen mit der Handspindel in gleichmäßige Rotation bringen. Jeder "Haushalt" in dem Textilien hergestellt wurden, verfügte über solche Spindeln. Bisweilen sind die Wirtel auch liebevoll verziert. Das vorliegende Stück ist eher einfach geformt und vermutlich in das Mittelneolithikum zu datieren.

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Becher für Kult und Ritual

Von diesem kleinen Becher sind nur ein Randstück sowie ein Wandstück mit dem Ansatz des Bodens erhalten. Ohne Zweifel aber ist zu erkennen, dass dieser kleine Becher einen flachen Boden hatte. Dies ist für diese Kultur absolut außergewöhnlich ist. Sicher handelt es sich bei diesem Stück nicht um "Alltagsgeschirr", sondern vielleicht um einen Becher für…
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Großes Vorratsgefäß mit Knubben

Mit der LBK beginnt in Mitteleuropa das Neolithikum, die Jungsteinzeit. Typisch ist die Wahl von Siedlungsorten, die sehr hohen Ansprüchen genügen mussten. Standortbedingungen waren fruchtbare Lößboden, Frischwasser in der Nähe, ein warmes, trockenes Klima und eine Höhenlage bis max 500 m ü NN.

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Kleiner Kumpf

In der Lehmgrube Creaton konnten die Reste eines großen Hauses mit den typischen, beidseits längs des Hauses liegenden Materialgruben und mehrere Siedlungsgruben ausgegraben werden. Es handelt sich dabei um einen "Einsiedlerhof" der jüngeren Linearbandkultur.

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Glockenbecher aus Grab 1 Markt

In Grab 1 lagen zwei Glockenbecher und ein grobkeramisches Gefäß. Einer der beiden Glockenbecher ist mit einer Höhe von 16,5 cm ungewöhnlich groß, der andere entspricht mit 12,5 cm dem Durchschnitt. Von der Gefäßform, die einer umgedrehten Glocke gleicht, wird der Name Glockenbecherkultur abgeleitet. Die Becher sind verziert. Das Stempeldekor ist in acht Zonen unterteilt,…
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Topfdeckel aus der Wüstung Eisenhofen

Der Sturm Lothar wütete im Winter 2000/2001 auch im Tal des Itzlishofer Baches und ein umgerissener Wurzelteller hatte massive Störungen in einem Hügel verursacht. Dieser bereits bekannte Hügel war als Grabhügel in der Denkmalliste eingetragen. Die jetzt notwendig gewordene Rettungsgrabung ergab jedoch einen Siedlungsbefund.Topfdeckel mit RosettenverzierungDie bei der Grabung aufgefundene Keramik in großer Formenvielfalt datiert…
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Spinnwirtel der Hallstattzeit

Im archäologischen Fundgut sind Spinnwirtel relativ häufig. Schon seit der Linienbandkeramischen Kultur(LBK 5700 - 4900 v. Chr.)lässt sich das Spinnen mit der Handspindel nachweisen. Der stabförmige Schaft, der oft aus einem vergänglichen Material (Holz) hergestellt war, ist längst vergangen, erhalten ist meist nur die Schwungmasse. Der Wirtel kann aus Keramik, Knochen, Stein o.ä. bestehen. Spinnwirtel…
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Keramikscherben aus der Hallstattzeit

In vielen Gräbern der Hallstattzeit findet man Scherben von Gefäßen. Diese Keramik ist bisweilen so dünnschalig, dass sie nicht für den Hausgebrauch im diesseitigen Leben bestimmt war, sondern ausschließlich als Grabbeigabe für das Jenseits hergestellt worden war. Die Verzierung der Gefäße besteht häufig aus grafischen Mustern.

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Römische Schüssel – Terra Sigillata

Reliefschüssel Dragendorff 37 Die gut erhaltene Schüssel ist der Form 37 nach Dragendorff zuzuordnen. Unter einer glatten, dekorlosen oberen Zone und einem Blattschnittfries sind Tiere zu erkennen, vielleicht Jagdmotive. Die Schüssel gehört zur Objektgattung "Terra Sigillata". Terra Sigillata Terra Sigillata ist die moderne Bezeichnung für römische Feinkeramik, die Ende des 1. Jahrhunderts v. Chr. in…
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Henkel einer Amphore mit Stempel

Bei der Ausgrabung in Nordendorf 2016 durch den Arbeitskreis für Vor- und Frühgeschichte konnte der Henkel einer Amphore geborgen werden. Auf dem Fragment ist deutlich ein Stempel (sigillum) zu erkennen, woraus sich die Herkunft rekonstruieren lässt. Die Amphore gehört zum, Typ Dressel 20 und wurde in der spanischen Provinz Hispania Baetica, dem heutigen Andalusien hergestellt.

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Römische Terra Sigillata

Zahlreiche Lesefunde belegen die Anwesenheit der Römer seit der Mitte des 1. Jahrhunderts n. Chr. im Norden von Westendorf. Besonders hilfreich bei der Datierung einer archäologischen Fundstelle sind natürlich Münzen. Aber auch Terra Sigillata mit Dekor oder sogar mit dem Stempel eines Töpfers versehen, sind sehr gut geeignet, um eine Scherbe und damit auch die Fundstelle zeitlich einzuordnen.

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Perlenkette

Bei der Ausgrabung im Jahre 1977 auf der Flur Elendsfeld wurde in einem Frauengrab diese Halskette mit Perlen aus Keramik, Glas und Bronze geborgen.

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Abrichtpfeifchen aus Keramik

Der Hund gilt als das erste domestizierte Wildtier überhaupt. Wölfe waren als Hunde die ersten Haustiere und wurden zunächst als Jagdhelfer eingesetzt. Die Jagdweise neolithischer Hunde entsprach dabei noch ganz dem Jagdverhalten von Wölfen.

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Frühmittelalterlicher Spinnwirtel

Bei der aktuellen archäologischen Grabung in Meitingen wurde im Befund eines kleinen Grubenhauses ein Spinnwirtel gefunden. Der Befund gehört zu einer frühmittelalterlichen Handwerkersiedlung. Deutlich sind in der Vergrößerung Gebrauchspuren zu erkennen, demnach war der Spinnwirtel wohl länger in Gebrauch.

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