Hornstein


> Karte Fundstellen: Hornstein

Klingenfragment Silex

Fragment einer KlingeDas Stück ist beidseitig lateral, also an den Seiten, retuschiert. Die Spitze ist abgebrochen. Am anderen Ende sieht man deutlich den Bulbus, einen Buckel der beim Abschlagen der Klinge aus dem Kernstein (Nukleus) entsteht. Rücken- und Bauchseite sind nicht überarbeitetWerkzeug aus Hornstein Hornstein ist eine meist rauere Varietät des Jaspis aus dem Weißjura…
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Mit gezähntem Erntemesser zum Ernteeinsatz

Sicheln und Erntemesser sind chrakteristisch für das Neolithikum. Man erkennt diese Funktion dann am sog. Sichelglanz, der ausschließlich durch die Kieselsäure im Getreide beim Schneiden der Halme entsteht. Er sieht wie ein Lacküberzug aus. Dieses Exemplar ist sehr kräftig gezahnt und ohne Sichelglanz. Mit der Spezialisierung der Gerätefunktionen tauchen auch Sägeklingen mit ein- oder zweiseitiger…
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Kratzer – Werkzeug der Steinzeit

Schaber sind als typisches Werkzeug seit dem Mittelpaläolithikums bekannt. Mit Schabern konnte nicht nur geschabt, z.B. bei der Lederverarbeitung, sondern auch geschnitten werden. Schaber sind einseitig retuschiert, die sehr ähnlichen Kratzer sind beiseitig und auch an einer Schmalseite bearbeitet.

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Mikrolithen aus dem Mesolithikum

Kennzeichend für das ältere Mesolithikum sind Dreieckspitzen, wie sie neben Kratzern, Schabern und vielen Abschlägen, die bei der Herstellung der Spitzen entstehen, in Meitingen gefunden wurden.

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Pfeilspitze – gestielt und geflügelt

Diese geflügelt gestielte Pfeilspitze ist sorgfältig an den Kanten retuschiert. Die langschmale Form mit den geraden Außenkanten wirkt geradezu elegant. Der Stiel ist nur noch im Ansatz vorhanden. Cortex auf beiden Oberseiten Beide Oberflächen sind nicht bearbeitet worden, sondern zeigen noch die Rinde des dünnen Plattenhornsteins.
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Kleine dreieckige Pfeilspitze

Diese Pfeilspitze wurde ebenfalls auf dem Acker aufgelesen. Sie ist sehr zierlich, bildet ein fast gleichschenkeliges Dreieck und hat eine leicht eingezogene Basis. Jagd auf Vögel und Hasen Sicher konnte der Jäger mit einem solchen Pfeil einen mächtigen Rothirsch oder ein Wildschwein nicht erlegen. Diese Pfeilspitze konnte nur zur Jagd auf Vögel und Niederwild bestimmt…
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Pfeilspitze der Steinzeitjäger

Diese geflügelte Pfeilspitze ist aus Platten-Hornstein gearbeitet und hat eine gleichmäßig dreieckige Form. Die Basis ist eingezogen. Auf beiden Seite ist noch die Außenhaut bzw. Rinde (Cortex) des Silexmaterials zu erkennen.Mit Birkenpech auf dem PfeilschaftDie Pfeilspitzen wurden auf dem hölzernen Schaft eingeklemmt, mit Birkenpech verklebt und mit einem "Faden" aus Tiersehne oder Lein fest gewickelt.
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