Grabbeigaben


> Karte Fundstellen: Grabbeigaben

Knöcherne Scheibennadel aus Grab 4 Blankenburg

In der nur noch flachen Grabgrube lagen zwei mit den Füßen gegeneinander gerichtete Individuen. Dabei handelt es sich wahrscheinlich um eine Doppelbestattung, also die zeitgleiche Niederlegung zweier Kinder im Alter von neun bis zehn Jahren und von sechs- bis sieben Jahren.

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Gürtelschnalle des 4. Jahrhunderts

Nordöstlich der Gemeinde Westendorf musste 1974 eine Rettungsgrabung in einer Kiesgrube durchgeführt werden. Der Arbeitskreis für Vor- und Frühgeschichte legte bei der Ausgrabung eines spätrömischen Friedhofes noch 35 Gräber frei. Reste weiterer Bestattungen zeigten, dass bereits ein Großteil der Gräber in früheren Jahren durch unbeobachteten Kiesabbau vernichtet worden war.

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Glockenbecher aus Grab 1 Markt

In Grab 1 lagen zwei Glockenbecher und ein grobkeramisches Gefäß. Einer der beiden Glockenbecher ist mit einer Höhe von 16,5 cm ungewöhnlich groß, der andere entspricht mit 12,5 cm dem Durchschnitt. Von der Gefäßform, die einer umgedrehten Glocke gleicht, wird der Name Glockenbecherkultur abgeleitet. Die Becher sind verziert. Das Stempeldekor ist in acht Zonen unterteilt,…
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Armspirale aus Grab 6 Blankenburg

Armspirale aus Blankenburg In Grab 6 des Gräberfeldes in Nordendorf-Blankenburg konnte diese Armspirale aus Bronze geborgen werden. Diese Armspiralen wurden nicht selten in der Bronzezeit als Grabbeigabe der verstorbenen Person überlassen. Weitere Gräber von Blankenburg erforschen
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Keramikscherben aus der Hallstattzeit

In vielen Gräbern der Hallstattzeit findet man Scherben von Gefäßen. Diese Keramik ist bisweilen so dünnschalig, dass sie nicht für den Hausgebrauch im diesseitigen Leben bestimmt war, sondern ausschließlich als Grabbeigabe für das Jenseits hergestellt worden war. Die Verzierung der Gefäße besteht häufig aus grafischen Mustern.

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Armspirale aus Grab 2 Blankenburg

Im Zusammenhang der Ausgrabung in Blankenburg wurde in Grab 2 eine Armspirale geborgen. Auf Grund von Grabbeigaben innerhalb von Grabkomplexen wie im Gräberfeld von Blankenburg lassen sich archäologische Funde relativchronologisch gut in bereits bestehende Chronologiesysteme eingfügen.   Weitere Funde aus Grab 2 Mehr über die Ausgrabung in Blankenburg 
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Römische Schüssel – Terra Sigillata

Reliefschüssel Dragendorff 37 Die gut erhaltene Schüssel ist der Form 37 nach Dragendorff zuzuordnen. Unter einer glatten, dekorlosen oberen Zone und einem Blattschnittfries sind Tiere zu erkennen, vielleicht Jagdmotive. Die Schüssel gehört zur Objektgattung "Terra Sigillata". Terra Sigillata Terra Sigillata ist die moderne Bezeichnung für römische Feinkeramik, die Ende des 1. Jahrhunderts v. Chr. in…
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Grabbeigaben aus Grab 1 Markt

Das Grab 1 von Markt enthielt eine für die Glockenbecherkultur seltene Brandbestattung, weshalb das Geschlecht der bestatteten Person nicht mehr mit Sicherheit bestimmt werden konnte. Teile des Grabes waren bei der Entdeckung bereits unbeobachtet weggebaggert worden, dennoch konnten noch Spuren von Grabeinbauten aus Holz festgestellt werden. Auch die Beigaben sind sehr außergewöhnlich für die Glockenbecherkultur.

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Perlenkette

Bei der Ausgrabung im Jahre 1977 auf der Flur Elendsfeld wurde in einem Frauengrab diese Halskette mit Perlen aus Keramik, Glas und Bronze geborgen.

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Lanzenspitze

Während einer Ausgrabung in Langweid 2013/2014 konnte durch den Arbeitskreis für Vor- und Frühgeschichte in einem merowingerzeitlichen Grab eines Adligen des 6./7. Jahrhunderts n. Chr. eine Lanzenspitze geborgen werden. Die Lanzenspitze wurde bisher nicht restauriert und befindet sich noch im ausgegrabenen Zustand.

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Merowingerzeitliche Schale

Während einer Ausgrabung in Langweid 2013/2014 konnte eine ziemlich seltene, grün patinierte Griffschale aus Kupfer oder Bronze freigelegt werden. Der Fund ist die Grabbeigabe eines merowingerzeitlichen Grabes eines Adligen des 6./7. Jahrhunderts n. Chr.

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Karolingische Tuffsteingruft

Bei der alten Pfarrkirche St. Bartholomäus in Diedorf ist eine Tuffsteingrabkammer wiederaufgebaut, die im Sommer 1961 und dann nochmals 1988 bei Kanalarbeiten angeschnitten und vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege bzw. dem Arbeitskreis für Vor- und Frühgeschichte im Heimatverein für den Lkr. Augsburg ausgegraben wurde. Der ursprüngliche Auffindungsort der Tuffsteingrabkammer liegt etwas mehr als 60 m nordöstlich des jetzigen Standortes.

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