Ehingen


In Ehingen (Landkreis Donau-Ries) sind Bestattungen der Hallstattzeit (800 – 450 v.Chr.) und der frühen Latènezeit bekannt. Hier gezeigt sind sogenannte Lesefunde, die ohne gezielte Grabungsarbeiten gemacht wurden. Lesefunde werden oft durch Pflügen an die Oberfläche gebracht und dann dort aufgelesen.

> Karte Fundstellen: Ehingen

Hortfund aus der Bronzezeit

Für die Erforschung des Metallhandwerks der Bronzezeit sind Bronzehorte von großer Bedeutung. Der Hortfund von Ehingen "Badfeld" wurde im Jahr 1824 entdeckt. Eine ganze Reihe von zerstörten Metallgegenständen sind hier wohl wegen des Materialwertes gesammelt und zur Wiederaufbereitung aufbewahrt worden zu sein.
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Spinnwirtel der Hallstattzeit

Im archäologischen Fundgut sind Spinnwirtel relativ häufig. Schon seit der Linienbandkeramischen Kultur(LBK 5700 - 4900 v. Chr.)lässt sich das Spinnen mit der Handspindel nachweisen. Der stabförmige Schaft, der oft aus einem vergänglichen Material (Holz) hergestellt war, ist längst vergangen, erhalten ist meist nur die Schwungmasse. Der Wirtel kann aus Keramik, Knochen, Stein o.ä. bestehen. Spinnwirtel…
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Keramikscherben aus der Hallstattzeit

In vielen Gräbern der Hallstattzeit findet man Scherben von Gefäßen. Diese Keramik ist bisweilen so dünnschalig, dass sie nicht für den Hausgebrauch im diesseitigen Leben bestimmt war, sondern ausschließlich als Grabbeigabe für das Jenseits hergestellt worden war. Die Verzierung der Gefäße besteht häufig aus grafischen Mustern.
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Keltischer Armring – Bruchstück aus Ehingen

In der  Latènezeit wurden nebst gläsernen Fingerringen und Ringperlen auch Glasarmringe als Frauenschmuk bekannt und werden auch als Grabbeigabe gefunden. Die Ringe wurden nahtlos gefertigt und sehr aufwendig verziert. Bis heute ist nicht genau erklärt wie diese Ringe tatsächlich hergestellt wurden.
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