Hortfund aus der Bronzezeit

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Der Hortfund vom "Badfeld" bei Ehingen

Für die Erforschung des Metallhandwerks der Bronzezeit sind Bronzehorte von großer Bedeutung. Der Hortfund von Ehingen "Badfeld" wurde im Jahr 1824 entdeckt. Eine ganze Reihe von zerstörten Metallgegenständen scheinen hier wohl wegen des Materialwertes gesammelt und zur Wiederaufbereitung aufbewahrt worden zu sein.

Der Hortfund vom "Burgfeld" bei Ehingen

Die Schalen und Becher aus dem großen Hortfund, das 1857 beim Pflügen auf dem "Burgfeld" bei Ehingen gefunden wurde, waren vielleicht zum Gebrauch der Sterblichen bestimmt. Der kostbare Geschirrsatz kann gut zur rituellen Bewirtung der Gäste eines mächtigen Oberhauptes mit vielleicht priesterlicher Funktion gedient haben. Jedes einzelne Stück der sieben gestuften Schalen und der mehr als 35 mit feinem Dreieckmuster verzierten Becher ist aus einem einzigen Bronzeblech herausgetrieben. Der Handwerker hat dabei eine gleichmäßige Wandstärke von 0,5 mm erreicht. Dies ist ein Beispiel von spätbronzezeitlichem oder bereits urnenfelderzeitlichem Handwerk auf der Höhe der Kunst.

Der Hortfund,  gemalt von Udo Gruber

Literatur