Bronze

Trachtenknopf

Einfach ein Trachtenknopf oder mehr? Dieser Knopf wurde bei einer Feldbegehung gefunden. Er wird als Schildbuckelknopf bezeichnet. Solche Knöpfe nehmen unter den Scheibenknöpfen eine ganz besondere Stellung ein. Seine Form ist gleichmäßig rund. Die Öse und vermutlich auch der kleine spitze (Schild-)Buckel auf der Schauseite sind angelötet. Die runde Scheibe wurde im Zuge fortschreitender Industrialisierung…
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Scharnierflügelfibel Fragment 1

Fibeln sind Gewandnadeln. Wie mit einer Sicherheitsnadel können Stoffe gerafft und festgehalten werden. Fibeln waren meist kunstvoll verziert, regional und zeitlich unterschiedlich gestaltet. Sie dienten auch als Zierde, wie eine Brosche. Der Römer und die Römerin schmückte sich gerne mit Fibeln.

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Dolch der Bronzezeit

Der Dolch aus Bronze hat eine schmale, flache Klinge. Die Schneiden sind teilweise auskorrodiert, scheinen aber ganz leicht konvex gebogen. Die Patina ist schwach grün,eher bräunlich.

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Gürtelschnalle mit Perlstabverzierung

Die kleine ovale Schnalle ist vollständig erhalten. Die Schnalle besteht aus Bronze. Der sehr feine Dorn hat einen flach rechteckigen Querschnitt. Der Rahmen ist d-förmig. Die Außenseite des Rahmens trägt als Verzierung einen Perlstabdekor.
Vergleichbare Gürtelschnallen kennt man aus Riekofen-Taimering (Lkr. Regensburg).

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Perlenkette

Bei der Ausgrabung im Jahre 1977 auf der Flur Elendsfeld wurde in einem Frauengrab diese Halskette mit Perlen aus Keramik, Glas und Bronze geborgen.

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Römische Münze aus Nordendorf

Follis des Constantin I aus Nordendorf Bei der Ausgrabung 2015 in Nordendorf wurde diese Münze ausgegraben. Bei der Münze handelt es sich um einen Follis des Constantin I. Das Münzbild unterscheidet sich von der unter (D. Sear, RIC 518) nur dadurch, dass zwischen den beiden Soldaten nur eine Standarte abgebildet ist. Datierung um 308/309. RIC 65,…
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Riemendurchzug mit Email

Die Einlagen aus blauem, rotem, und grünem Email bestimmen das Dekor dieses Objektes. Zwei runde und ein kleines viereckiges Feld zieren den flachen oberen Bügel. Der untere Bügel ist S-förmig gebogen und an der Spitze mit dem Oberteil fest verbunden. Die Zweckbestimmung ist nicht gesichert, vermutlich handelt es sich aber um einen Riemendurchzug. Leider ist…
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Gerippter Armring aus Bronze

Gerippte Armringe sind für die Urnenfelderzeit in Süddeutschland eher selten. Der fünfrippige Querschnitt wiederholt eine Formidee, die ab der mittleren Bronzezeit (1500 v. Chr.) zu beobachten ist.

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Hortfund aus der Bronzezeit

Für die Erforschung des Metallhandwerks der Bronzezeit sind Bronzehorte von großer Bedeutung. Der Hortfund von Ehingen "Badfeld" wurde im Jahr 1824 entdeckt. Eine ganze Reihe von zerstörten Metallgegenständen sind hier wohl wegen des Materialwertes gesammelt und zur Wiederaufbereitung aufbewahrt worden zu sein.

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Gewandnadel – Zierde und Prestige

Gewandnadeln der Bronzezeit liegen in sehr vielen Variationen vor. Aussagekräftig ist die Ausführung und Form des Kopfes. Es handelt sich um eine Nadel mit einem einfach profilierten Kopf. Der Abschluss oben ist konisch, nach dem Umbruch ist der Kopf eher keulenförmig. Linien und ein Feld mit Schrägstrichen verzieren den Kopf zusätzlich. Auch in Männerbestattungen der Älteren Hügelgräberbronzezeit gehören Gewandnadeln zusammen mit Dolch und Beil zum Grabinventar.

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Römische Münze aus Nordendorf

Römische Münze aus Nordendorf Die 2016 bei der Ausgrabung in Nordendorf gefundene Münze Follis Constantin I. Wird auf ca. 320 n. Chr. datiert. Die Münzstätte ist PLON (London), die Schrift unterhalb des Altars = Avers: CONSTANTINUS AUG, Büste n. rechts mit Lorbeerkranz und Zepter. Revers:  BEATA TRANQUILLITAS  ein Altar, darauf der Globus. Auf dem Altar findet sich die Aufschrift: VOTIS…
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Pfeilspitze mit Tülle und Bohrungen

Auffallend ist die schlanke Form der leicht geflügelte Spitze mit angedeuteter Mittelrippe. Die Tülle hat zwei gegenständige kleine Bohrungen. Ein Stift verband hier die Pfeilspitze mit dem hölzernen Schaft, der nicht mehr erhalten ist.

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Griffplattendolch aus der Bronzezeit

Mit Nieten werden Griffe aus Holz oder Knochen am Heft fest mit der Klinge verbunden. Ein feiner Randwulst markiert hier die Nietkerben. Die Klingenkanten des vorliegenden langschmalen Dolches sind gerade bzw. nur ganz leicht nach außen gebogen.

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Scharnierflügelfibel Fragment 2

Kreisaugen und feinste PunzenEs ist nur mehr das Fragment und doch kann man gut erkennen, dass diese Fibel einst nicht nur der Funktion einer Sicherheitsnadel folgte, sondern das liebevoll gestaltete Schmuckstück eines Römers oder einer Römerin war. Erhalten ist die Kopfplatte einer Scharnierflügelfibel (Synonym: Riha Typ 5.7). Erkennbar sind Spuren einer Versilberung und ganz feine…
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Fragment einer römischen Trompetenfibel

Von der bekannten Fundstelle im Norden von Westendorf stammt auch dieser Lesefund von William Farquhar. Das Fragment einer kräftig profilierten Fibel aus Bronze, deren Spirale mit Nadel gleich hinter dem Knoten abgebrochen ist, ist vermutlich Teil einer sog. Trompetenfibel. Der Bügel ist deutlich S-förmig geschwungen, verjüngt sich am Fuß, um dort in einem zweifach gegliederten,…
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Gürtelschnalle des 4. Jahrhunderts

Nordöstlich der Gemeinde Westendorf musste 1974 eine Rettungsgrabung in einer Kiesgrube durchgeführt werden. Der Arbeitskreis für Vor- und Frühgeschichte legte bei der Ausgrabung eines spätrömischen Friedhofes noch 35 Gräber frei. Reste weiterer Bestattungen zeigten, dass bereits ein Großteil der Gräber in früheren Jahren durch unbeobachteten Kiesabbau vernichtet worden war.

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Vollgriffschwert aus der Mittelbronzezeit

Im späten Sommer überreichte Georg Kraus, Seniorchef des Baggerunternehmens Kraus in Westendorf, bei einer der vielen gemeinsamen archäologischen Sondierungen der Kreisheimatpflegerin für Archäologie dieses wunderbare, fast vollständig erhaltene Schwert.

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Gewandnadel aus Bronze

Gewandnadeln dienten zur Befestigung der Kleidung, waren aber sicher auch Schmuckstück und Prestigeobjekt. Als wesentlicher Bestandteil der Tracht gehörten sie zu den häufigen Grabbeigaben in Frauengräbern.VasenkopfnadelDas Profil des Nadelkopfes ist meist S-förmig. Sowohl Kopf als auch Schaft können Kerb- und Strichbandmuster tragen. Dieser Nadeltyp ist sehr langlebig und so finden Vasenkopfnadeln weite Verbreitung bis in…
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