Urnenfelderzeit

1200 - 800 v.Chr.

Dieser späte Abschnitt der Bronzezeit, die Urnenfelderzeit, ist über den ganzen mitteleuropäischen Raum verbreitet. Die Bezeichnung bezieht sich auf einen Friedhof mit einzelnen Brandbestattungen, das Urnenfeld, bei dem die Asche der Toten in Tongefäßen (Aschenurnen) beigesetzt wurde. Die Grabbeigaben sind entweder in der Urne selbst, darüber oder daneben abgelegt.


Funde aus der Urnenfelderzeit:

> Karte Fundstellen: Urnenfelderzeit

Gerippter Armring aus Bronze

Gerippte Armringe sind für die Urnenfelderzeit in Süddeutschland eher selten. Der fünfrippige Querschnitt wiederholt eine Formidee, die ab der mittleren Bronzezeit (1500 v. Chr.) zu beobachten ist.

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Pfeilspitze mit Tülle und Dorn

Sicherlich eine tödliche Waffe für kleineres Wild ist diese bronzezeitliche Pfeilspitze mit Tülle, Mittelrippe und Dorn. Nicht sicher geklärt werden kann die Funktion des Dornes. Vielleicht ist es als Widerhaken gedacht, um das vollständige Eindringen in die Beute zu verhindern

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Pfeilspitze mit Tülle und Bohrungen

Auffallend ist die schlanke Form der leicht geflügelte Spitze mit angedeuteter Mittelrippe. Die Tülle hat zwei gegenständige kleine Bohrungen. Ein Stift verband hier die Pfeilspitze mit dem hölzernen Schaft, der nicht mehr erhalten ist.

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