Staufer


Über die Herkunft und Abstammung dieser schwäbisch –elsässischen Adelsfamilie, die innerhalb von 4 Generationen das Königtum errang, liegen bis heute wenig gesicherte Quellenbelege vor. Das Geschlecht erhält mit Friedrich, dem Schwiegersohn von Heinrich IV, 1079 das Herzogtum Schwaben und erbt nach dem Tod des Saliers Heinrich V. im Jahre 1125 die salischen Hausgüter. Zeitgenössische Autoren sprechen die Familie als „Waiblinger“ an. Sie versteht sich zunächst als Nachkommen, Verwandte und Erben der Salier. Erst nach 1200 wird die Burg Stauf zum namengebenden Herrschaftssitz der Familie und erst mit Friedrich II. entwickelt sich ein dynastisches Bewusstsein.

Zeitalter der Romanik, Kreuzzüge und Reformen

Die Stauferzeit gilt als das Zeitalter der deutschen Romanik und ist die klassische Zeit des Burgenbaus. Es ist die Epoche der frommen Begeisterung, der Kreuzzüge und der Reformorden. Die Stauferzeit brachte in Literatur und Kunst einen Höhepunkt der höfisch-ritterlichen Kultur. Und es ist die Zeit der glänzendsten Gestalten auf dem Kaiserthron: Friedrich I. Barbarossa (1122-1190) und Friedrich II. (1194-1250).
Mit der Hinrichtung Konradins 1268 in Italien erlischt das Geschlecht im Mannesstamm.


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