Ottonen


Ahnherr des aus Thüringen stammenden Geschlechts ist Graf Liudolf († 866), weshalb die Angehörigen dieser Familie auch als Liudolfinger bezeichnet werden. Während der Sachsenkriege Karls d. Gr. und bei der Landesverteidigung angesichts der Bedrohung durch Slaven und Ungarn standen sie fest an der Seite der Franken. Der Aufstieg zur Königswürde gelang mit der Wahl des sächsischen Herzogs Heinrich.
Durch Otto I., Sohn Heinrichs I. entwickelte sich das abendländische Kaisertum zu neuem Glanz.
Otto I. d.Gr. (912-973) wurde in Aachen zum König gekrönt. Ottos Sieg über die Ungarn im August 955 befreite das Reich von einer gefährlichen Bedrohung und steigerte sein Ansehen als Retter der Christenheit.
Wissenschaft, Kunst und Kultur erblühten insbesondere unter den Frauen des ottonischen Hauses.
Als Otto III. 1002 ohne Nachkommen starb, ging die Herrschaft auf den bayerischen Zweig der Liudolfinger über. Mit dem Tod Heinrichs II. im Jahr 1024 erlosch das liudolfingische Haus im Mannesstamm.


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