Hallstattzeit

800 - 450 v.Chr.

Die ältere vorrömische Eisenzeit ist nach dem eponymen (namengebenden) Fundort Hallstatt in Österreich benannt. Am Salzberg bei Hallstatt wurde 1846 ein ausgedehntes Gräberfeld und das Salzbergwerk entdeckt. HaC wird als ältere, HaD als jüngere Hallstattzeit bezeichnet. Die Funde aus dem Fundort Hallstatt werden zeitlich den Stufen HaA bis HaD zugeordnet. Für den Beginn von HaC liefern Hölzer aus dem Wagengrab von Wehringen ein wesentliches Eckdatum, mit 778 ± 5 v. Chr. (Grabhügel 8). Trotz des Fehlens eines älteren Dendrodatums für HaC bleibt die Konvention bestehen, die Hallstattzeit mit dem Aufkommen der Eisentechnologie um 800 v. Chr. beginnen zu lassen.

Funde aus der Hallstattzeit

> Karte Fundstellen: Hallstattzeit

Keramikscherben aus der Hallstattzeit

In vielen Gräbern der Hallstattzeit findet man Scherben von Gefäßen. Diese Keramik ist bisweilen so dünnschalig, dass sie nicht für den Hausgebrauch im diesseitigen Leben bestimmt war, sondern ausschließlich als Grabbeigabe für das Jenseits hergestellt worden war. Die Verzierung der Gefäße besteht häufig aus grafischen Mustern.

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Spinnwirtel der Hallstattzeit

Im archäologischen Fundgut sind Spinnwirtel relativ häufig. Schon seit der Linienbandkeramischen Kultur(LBK 5700 - 4900 v. Chr.)lässt sich das Spinnen mit der Handspindel nachweisen. Der stabförmige Schaft, der oft aus einem vergänglichen Material (Holz) hergestellt war, ist längst vergangen, erhalten ist meist nur die Schwungmasse. Der Wirtel kann aus Keramik, Knochen, Stein o.ä. bestehen. Spinnwirtel…
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