Blechröhrchen, Zier der Bronzezeit

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Mit der Hand vorm Gesicht

In der Grabgrube liegt eine erwachsene Frau. Sie ist ca. 30-35 Jahre alt geworden. Der linke Arm ist rechtwinklig, der rechte Arm ist spitzwinklig gebeugt, so dass die Hand vor dem Gesicht zu liegen kam. Auch die Oberschenkel sind unterschiedlich stark angezogen. Man bezeichnet dies als mittleren bis schwachen Hocker. Der Oberkörperbereich scheint durch Grabräuber gestört zu sein.

Blechröhrchen vom Kopfputz

Von der ursprünglichen Ausstattung der Toten haben sich nur noch einige Blechröhrchenfragmente erhalten. Sie waren vermutlich Bestandteile eines Kopfputzes. Winzige Metallreste sind auch beim Schädel feststellbar. Außerdem weisen Grünfärbungen an Elle und Speiche und an einigen benachbarten Fingerknochen auf vergangene oder geraubte Beigaben aus Kupfer oder Bronze.

Literatur